Elefantentreffen bei Nacht

01.02.2020

 

Der Bayerische Rundfunk berichtet vom Elefantentreffen https://www.br.de/nachrichten/bayern/biker-treffen-sich-zu-elefantentreffen-in-thurmannsbang,Rp9Wrf1

 

 

31.01.2020

Regen spült den Schnee weg ....

Der Wetterbericht hatte es schon angedroht. Nun ist es wahr geworden. In der Nacht geht der Schneefall klamm und heimlich in Regen über. Fön bläst die Kaltluft weg. Das Thermometer zeigt 9 Grad.

Man müsste glauben, dass der Dauerregen zusammen mit der ungewohnten Warmluft auf die Laune der Elefanten schlägt. Weit gefehlt. Im Chor singen sie die atmosphärischen Störungen weg. Oder sitzen an den nach wie vor lodernden Lagerfeuern. Der eine oder andere versucht sich auch mit seinem Motorrad an den verschlammten Pisten.

Mit mehr oder weniger Erfolg.

Bei dem Wetter treffe ich Camille Morteaux getroffen, der aus Australien angereist ist. Er freut sich, angekommen zu sein. Das Wetter macht ihm so gar nichts aus.

Im Gespräch verrät er mir, dass er kein geborener Australier ist. Ursprünglich, so sagt er, stamme er aus Frankreich und sei vor vielen Jahren nach Australien ausgewandert.

30.01.2020

Der Sturm auf die Kassen beginnt...

Es ist der Donnerstag vor dem großen Elefantentreffen Wochenende. Das Gelände wurde von den örtlichen Behörden einschließlich der Polizei und Feuerwehr in einem Rundgang abgenommen.

Alle Helfer haben sich zu einem großen Gruppenfoto eingefunden, bevor sie zu ihren vorgesehenen Positionen gehen. Es ist der Startschuss zu einem Megaevent für Winter Motorradfahrer.

29.01.2020

Der erste Schnee ist da...

Schnee ist so etwas wie das Salz in der Suppe der „Elefanten". Mindestens 10 Zentimeter Neuschnee haben sich am Morgen wie ein weißer Teppich auf Landschaft, Zelte und Maschinen der Elefanten im Hexenkessel vom Loh gelegt...

Am frühen Morgen blicke ich erwartungsvoll aus meinem Zimmerfenster im Hotel „Geisselstein", unserem Quartier in -Solla. Schon am Vorabend hatte es angefangen zu schneien. Und Schnee ist so etwas wie das Salz in der Suppe der „Elefanten". Was ich dann draußen auf den Straßen, Bäumen und Wiesen sehe, lässt mein Herz höherschlagen. Mindestens 10 Zentimeter Neuschnee haben sich wie ein weißer Teppich auf die Landschaft gelegt...und behindern erst einmal kräftig den Verkehr vor dem Hotel.

Kurze Zeit später treffe ich am Hexenkessel vom Loh ein. Und hier bringt der Schnee das wildromantische Ambiente, das allen bisher etwas gefehlt hat. Motorräder, Zelte und Wege sind mit einer dicken weißen Schicht überzogen.

 

Die weiße Pracht belebt die Geister der „Elefantentreffen-Fahrer". Das Strahlen in den Gesichtern will gar nicht mehr weichen.

Auf meinem Weg durch das Camp begegnet mir Jeannie. Auch sie sieht aus, als habe sie gerade einen Sahnetopf ausgeleckt. Und trägt dabei eine Kopfbedeckung, die jedem Wikinger zur Ehre gereichen würde. Glück kann so einfach sein.

An den Lagerfeuern wird gelacht und gefeixt. Der eine oder andere, der ausgerechnet jetzt losfahren muss, räumt sein Motorrad oder Gespann vom Schnee frei.

 

 

 

 

 

 

 

Das geht noch leicht. Aber die Straße hinunter in den Kessel ist noch nicht vom Schnee befreit. Der große Schneepflug steht bereit, aber ausgerechnet ein paar auf die Fahrbahn geschobene Gespanne hindern ihn an der Arbeit. Zurück geht nichts mehr.

Die Gespannfahrer müssen notgedrungen den Ehrgeiz entwickeln, mit ihren Fahrzeugen am Räumfahrzeug vorbei zu fahren. Das gelingt, aber nur mit größter Mühe.

 28.01.2020

 

 

 26.01.2020

 

Eindrücke vom Elefantentreffen