Viele interessante Maschinen finden sich auf dem Elefantentreffen des BVDM. Foto: Lenzen

Während sich die Motorradfahrer, die eine weite Anreise, teils über mehrere Tage hatten, wieder auf den Heimweg machten, kamen vereinzelt noch Teilnehmer am Samstagsmorgen zum 66. Elefantentreffen des Bundesverbandes der Motorradfahrer in Loh an. Auch die ein oder anderen Tagesbesucher kamen, um zu sehen, was Motorradfahrer aus ganz Europa im Winter zum Zelten in den Bayerischen Wald zieht.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zu Besuch

Ein besonderer Gast in diesem Jahr war Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Das Ministerium ist auch für den Tourismus zuständig. Der Minister sprach ein Grußwort, indem er das friedliche Miteinander der Motorradfahrer aus ganz Europa lobte. Das müsse den Motorradfahreren erst einmal jemand nachmachen, so Aiwanger. Er wies auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des traditonsreichen Wintertreffens für die ganze Region hin. Rund eineinhalb Stunden nahm er sich im Hexenkessel von Loh Zeit, um mit den Motorradfahrern ins Gespräch zu kommen. Auch mit den Organisatoren und dem Vorstand des BVDM sprach er über die Hintergründe des Treffens und die Anforderungen, die eine solche Großveranstaltung an die Ehrenamtler stellt.

Gute Stimmung auf dem 66. Elefantentreffen

Leichte Plustemperaturen und Nieselregen bestimmten das Wetter während des Elefantentreffens. Die wetterfesten Motorradfahrer ließen sich ihre gute Laune davon nicht vermiesen. Viele hatten ihre ganz speziellen Lösungen zum Schutz vor dem Regen.

Wirksamer Schutz gegen Regen und Kälte. Die Motorradfahrer sind trotz des schlechten Wetters bester Laune. Foto: Lenzen

 

Die Ergebnisse der Wettbewerbe

Der BVDM bedankt sich bei 3105 Motorradfahrern

und 810 Teilnehmern.

Ausgezeichnet für die weiteste Anreise wurde Kaspars Vasrs aus Irland, der seit Oktober auf Europarundreise ist und bislang dabei 25.000 Kilometer zurückgelegt hat.

Als größter Club meldete sich der Motorsportverein Thannhausen, der mit zehn Mitgliedern vertreten war.

Beim Tauziehwettbewerb siegte das Team „Langer Rüssel“.

Im Holzsägewettbewerb gewann Philipp Müller aus Nürnberg mit einer Zeit von 32 Sekunden.

Als schönsten Eigenbau kürte die Jury das Gespann von Julius Merk aus Landsberg am Lech. Er hat eine Leistungs gesteigerte Honda XBR 500 mit einem Moto-Guzzi-Beiwagen verbunden, dessen Fahrwerk entsprechend angepasst war.

Den Pokal für die älteste Teilnehmerin erhielt wie in den Vorjahren Irmgard Zeilinger (Jahrgang 1957), die mit einer Yamaha Drag Star angereist war.

Ältester Teilnehmer war Hanspeter Cuvenhaus (Jahrgang 1942), der mit seinem BMW-Gespann gekommen war.

Jüngste Teilnehmerin war Sina Schindler (Jahrgang 2003), auf BMW R 100 GS

Als jüngster Teilnehmer wurde Max Dorschner (Jahrgang 2008), der eine Zündapp C 50 Sport fährt, ausgezeichnet.