Pättgesfahrt


Bericht zur Pättgesfahrt von Claudia F.

Easy rider with eyecatching stamps

Wie jedes Jahr trafen sich im idyllischen Landgasthof Erwitzen versierte Rallyefahrer, um sich Peters neuesten Aufgaben zu stellen. Wie heute üblich unterhielten sich zunächst alle über ihren Impffortschritt. Aus ehemaligen Astrazombikern waren Biontekkies geworden, wenn sie nicht völlig mutiert sind. Alles schien wie immer. Aber Paleface Peter erschien, verteilte seine Unterlagen and did not speak in his mothertongue. What happened? An Igluhugger from Canada from the far edge of our world war unser Ehrengast. Sein Name war Ekke ( weird name for a Canadian ). He was very nice und somit unterhielten sich die anderen Probanden auf einmal auch interessiert auf Englisch. Peter hielt seine Fahrerbesprechung komplett in Englisch ab. Nur Jupp erlaubte sich Gegenfragen auf Deutsch. Wir bekamen einen Chinese Arrow Sketch, ohne Tricks jedoch mit eingebauten Briefmarken, die wir ausfindig machen mussten und als Nummer in die Bordkarte eintragen sollten. I was very thrilled. Ich hatte nichts verstanden. Alle fingen an zu diskutieren und gaben sich gegenseitig Tipps. Ich verstand, dass die Briefmarken Streckenabschnitte darstellten, die sich innerhalb der Cinesenrallye befanden und anhand von Straßenbezeichnungen, K80, L825, Straßennamen oder Ortsnamen zu erkennen waren. Hells Bells, not easy. Peter versprach, relax, don't do it, if you don't want to do it. Ersatzweise durften wir also die Chinesenzeichen abfahren, ohne die Briefmarken einzubauen. Get the party started. Die Teilnehmer sagten: "God bless you, good luck". One day, when the tonguing is done, we'll take our leave and go.

The long and winding road

Für unseren Start waren wir selbst verantwortlich. May the force be with us. Da wir unseren Tageskilometerzähler mit einem Rädchen zurücksetzen müssten und nicht rechnen können, nutzen wir seit Jahren eine Fahrradapp als Kilometerzähler. Mein Mann hatte schon herausgefunden, dass die erste Briefmarke kurz hinter Erwitzen abzufahren war. Wir erreichten fast das Ende der Landstraße. Dort sahen wir unsere Mitstreiter, die sich in einer Schlange aufreihten. Inge stand dort mit gebleckten Zähnen und arbeitete die Schlange ab. Ein diabolisch grinsender Peter machte Fotos. Mein Mann machte plötzlich einen turn over und fuhr wieder nach Erwitzen zurück. Unser Tacho hatte versagt und stand immer noch auf Null. Es gab also keine Entfernungsmessung. Daher war unklar, wo wir wirklich abbiegen mussten. Die entgegenkommenden Starter wunderten sich. Did they surrender? Lost their inspiration? Wir starteten erneut. Wieder sahen wir happy Inge beim Verteilen von Unterschriften. Wir bogen jedoch vorher scharf links ab. Was smiling Peter happy with it? Auf unserer Strecke tauchte dann sehr schnell the last woman standing Renate, die die Seiten gewechselt hatte, auf. Dort waren wir mit einer Unterschrift einverstanden. Nachdem wir den Feldweg verlassen hatten, fuhr mein Mann abermals mit high speed zurück zum Startpunkt. Er hatte vergessen, den Tacho zu bedienen. Also keine Entfernungsmessung. Noch immer warteten Teilnehmer auf ihren eigenen Start. They couldn't believe their eyes, the Fränkies back again. Hatten sie Durchfall, oder mussten sie in Quarantäne, wurden sie von Peter bereits disqualifiziert? No, just a technical hazard dear friends. Zum Glück wurde Erwitzen dann doch noch zum place of no return und wir konnten unseren dritten Start absolvieren. Bamboozled Inge friendly signed our card.

Their way was covered with stamps! Or rather not. That's the question

Los ging's. I'm on the road again. Wir hatten noch weitere fünf Briefmarken zu finden, ohne die Reihenfolge zu kennen. Natürlich musste dafür die richtige Strecke überhaupt gefunden werden. Mein Mann drückte mir kurzerhand den Zettel mit den Briefmarken Skizzen in die Hand. Er müsse schon die Chinesenzeichen abfahren, das andere solle ich machen. Ich jammerte, that's mission impossible, I'm puzzled enough. Take a chance on me, anyway. Der nächste Ort auf der Briefmarke lag neben der Strecke und wurde von uns nur zufällig anhand des Ortseingangsschildes in weiter Ferne erkannt. Ich musste absteigen, um den Straßennamen neben dem Ortsschild zu lesen. I was blinded by the light, bzw. die Brille reichte nicht aus. Alles passte aber zur Briefmarke. Weiter ging's, don't stop me now. Here I go again. Wir fanden dann später auch ein Straßen Dreieck, mit den passenden Kreisstraßen. Dort trafen wir auf andere Teilnehmer, die auch erfreut Notizen machten. Also schienen wir auf einem guten Weg zu sein. Die Chinesenzeichen lead us through the praieries of the Weserbergland. Wir erreichten fast einen Ort namens Welsede. Hier wollten die Jungs alle rechts abbiegen. Ich bemerkte, dass mein Spickzettel auf dem Motorradkoffer gone with the wind war. Die Briefmarke sagte etwas von L429 und Welsede. Jürgen beschwerte sich über unsere Diskussionen, aber auch Anneli blieb nicht stumm. Wir entschieden, dass der Abstecher durch Welsede die Briefmarke 6 sein musste. Wir notierten eine Zahl und zwei Buchstaben. Should have been three. Wir setzten die Route fort und trafen auf smirking Peter. He came straight to the point. Ja habt ihr denn die Nummer 6 gefunden? Die hatte er nämlich nachträglich noch eingebaut. We mumbled, that we took a nice trip through town. Wenn Peter grinst, weiß man eigentlich nie, worüber er sich freut. Malicious Joy or Admiration. Anyway, the show must go on.

Soon may the Ingelein come, to bring us sugar and tea and rum

No, the wellerman did not make its regular call. Kein Versorgunsschiff, aber Versorgungs-Elektroautos mit Inges leckerem homemade cake warteten alsbald bei der Kuchenkontrolle auf uns. Yummi yummi, delicious. Nein, sie hatte auch keinen Rum, noch nicht einmal Erwitzer, es gab gesündere Erfrischungen für uns. Wir tauschten Erfahrungen aus, bezüglich der Briefmarken. Es schien so, dass nicht jeder sie gefunden hatte. Never mind, the tour was a nice trip. Nach der Stärkung mit einigen ratlosen Gesichtern sattelten wir auf und zogen weiter.

Dark forests, curvy roads and some more stamps

Es ging weiter auf einer sehr schönen Strecke. Wir hatten die nächste Briefmarke dann anhand eines Klosternamens entdeckt. Dort kamen uns the very amused Aufderheides in their electrical friends entgegen. They probably had a hideaway to spy on us. Mal sehen, wer diesen merkwürdigen Abzweig findet. Familie T., die auch zu zweit unterwegs waren wunderten sich, dass wir schon wieder einige sinnlose Schleifen drehten, aber unser Kilometerzähler... Das Sonderschild mit dem XY Stein entdeckten wir kurz vor der letzten Briefmarke. Auch dort drehten wir extra Schleifen, um zu überprüfen, ob es auch das Richtige Straßendreieck war. We know Peter well enough, but no trap. Es ging zurück nach Erwitzen, hier musste die erste Briefmarke noch einmal notiert werden, ohne Renate.

The winner takes the pig

Da wir mal wieder bei den Letzten waren, die heil ankamen, hatte Peter schon mit der Aufklärungsarbeit begonnen. You should have gone here and you missed the right letter there he was preaching.........ich musste mich kurz sammeln. Schon bald gab es the proclamation. Wie immer wurde hinten angefangen. Rocky Racoon did not win the game but he found new friends and enjoyed himself. Die Gewinner der Touristenklasse waren Mike und Bettina. Congratulation. Excitement was in the air. Wir hörten unsere Namen nicht. Dann tauchte Inge bei mir auf und drückte mir ein Schwein in die Hand. Wir hatten Schwein gehabt und gewonnen? Meine Freundinnen nennen mich schon mal „du Sau", ich verrate nicht, wieso. Das Schwein ist süß und bereits das dritte, was ich von Inge bekam. Schweine im Weltall, öff öff.

 

The big feast and a new morning

Nach der spannenden Fahrt konnten wir uns dem leiblichen Wohl hingeben. We declared this bazar open. Es wurde lecker gegessen. Ingo, der am Abend vorher noch zu Alkoholverzicht aufrief, plädierte nun dafür, die "Maschine" aus der Versenkung zu holen. Die Maschine verteilt minutiös Erwitzer in Schnapsgläsern, die sich like a spinning wheel im Kreis drehen. I offered myself and had a few. Then I had an appointment with my cushion and went for pillow talk.
Am nächsten Morgen we attended for breakfast. Nur sleepy Ingo was missing. Vielleicht träumte er: "wake me up before you go go, don't leave me hanging on like a yoyo". Kirsten blieb entspannt und wusste es besser und so merkte Ingo, „my baby left me and never said a word".
Das große Heimreisen war nun angesagt. We thank Peter for working out his Pättgesfahrt and we thank Ekke for his participation.

Vocabulary:

Paleface Bleichgesicht
Mothertongue Muttersprache
Tonguing Geschwätz
Surrender aufgeben
Hazard Problem
Bamboozled verwirrt
Puzzled verwirrt
Smirking verschmitzt grinsen
Mumbled murmelten
Malicious joy Schadenfreude

Written by Claudia

Ergebnisse

Touristenklasse

PlatzFahrerBeifahrerMotorradStrafpunkte
Mike W. Bettina W. BMW R1200GS 45 
Marco S.-H. Meister Röhrich Yamaha Tracer 900 60 
Andreas Z.   BMW R1250GS 75 
Nina M.   BMW G650GS 90 
Axel M. Sarah M. BMW R1100GS 105 
Iris M. Lucy M. BMW F650GS 105 
Stefan K.   Honda Crosstourer 105 
Kirsten B.   BMW G310GS 125 
Ekke K.   BMW R1200GSA 125 
10  Hans L.   BMW R850R 135 
11  Stefan W.  Steffi W. BMW R1200RT 170 
12  Ingo B.   BMW R1200R 185 
13  Godfried H.   Benelli TRK502X 215 
14  Wolfgang B.   Moto Guzzi Mille DNF 

Profiklasse

PlatzFahrerBeifahrerMotorradStrafpunkte
Hans-Peter F.. Claudia F. Yamaha TDM850 61,2 
Jürgen W. Anneli W. Suzuki Bandit 1250 70,3 
Michael T. Claudia T. Triumph Tiger 800 91,7 
Jörg L. Stephanie W. BMW R1200GS 130,6 
Ricardo G.   Moto Guzzi Breva 152,2 
Norbert L.   Triumph Tiger 1050 176,3 
Jupp B.   Honda NTV650 190,5 
Christian F.   Honda CBF1000 295,8 

 

Bericht Pättgesfahrt 2020

 

 

Bilder von der Pättgesfahrt 2021